Die Flüchtlingsgeschichte von einem, der sich durchgebissen hat

Autorenlesung mit Diskussion: Hassan Ali Djan „Afghanistan.München.Ich. – Meine Flucht in ein besseres Leben“

Mittwoch, 19. Juli, 20.00 Uhr

Evangelisches Gemeindehaus Wain (Kirchstraße 15)

Eintritt und Getränke frei

Büchertisch

Veranstalter: Arbeitskreis Flüchtlinge Wain

Kontakt Jens Rieso: 07353/980 891

 

Flüchtlinge in Deutschland: Sie werden aufgegriffen, in Sammellager gesteckt, von der deutschen Gesellschaft abgeschottet und die Verfahren, die über ihr Schicksal entscheiden, können sich über Jahre hinziehen.

Als Hassan Ali Djan vor zehn Jahren nach Deutschland kam, war er minderjährig und Analphabet. Ein Flüchtling aus Afghanistan ohne Deutschkenntnisse und ohne Perspektiven. Heute hat er die Mittlere Reife, eine abgeschlossene Lehre, eine eigene Wohnung und ist deutscher Staatsbürger.
In Afghanistan. München. Ich erzählt Hassan Ali Djan seine eigene Geschichte: wie er nach dem Tod sei-nes Vaters die Verantwortung für die Versorgung seiner Familie trug und sich zur Flucht in den Ersatzreifen eines Lastwagens unter die Ladefläche zwängte. Er schreibt vom unerträglich langen Warten auf den Aus-gang des Asylverfahrens, von seinem Leben zwischen den Welten und von seinen Anfängen in München: „Ich habe zwei Leben. Das erste Leben muss geendet haben, als ich im Oktober 2005 in München ankam. Mein zweites Leben aber hat gerade erst begonnen. Allmählich fühlt sich Deutschland nicht mehr fremd an.“

Hassan Ali Djan wurde 1989 in Almitu, Afghanistan, geboren. Mit 16 floh er über die Türkei und Griechen-land nach München, wo er auch heute noch lebt.

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