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© Schwäbische Zeitung - 30.12.2012

„Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh“: Die Hirten besuchen das Neugeborene. Foto: privat
„Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh“: Die Hirten besuchen das Neugeborene. Foto: privat

Josef muss sich erneut zur Zählung anstellen: „Jetzt sind wir zu Dritt“


Wainer Kinder berühren mit ihrem Krippenspiel die Herzen der Zuschauer und bekommen tosenden Applaus


WAIN (sz) - Auch dieses Jahr haben die Kinder der Kinderkirche in Wain ein Singspiel aufgeführt, das die Weihnachtsgeschichte erzählt: „Angestellt“ von Robert Vetter. Ohne große Einleitung geht es direkt los. Die Zuschauer finden sich mitten in der Volkszählung, die damals im römischen Reich stattfand. Ein ziemlich genervter und auch leicht überforderter römischer Beamter (Ann-Kathrin Unterweger) wird mit den wortgewandten Juden, die sich in Bethlehem registrieren müssen, kaum fertig. So will der Sklave (Sarah Frey) etwa seinen Beruf nicht zugeben und redet sich mit „Arbeitskraft für die Agrarwirtschaft Bethlehems auf unbezahlter Basis“ heraus; der Wirt (Josia Frey) will nicht so lange in der Schlange warten, da er viele Gäste zu versorgen hat; und ein Hirte (Amos Frey) weiß nicht so wirklich, wann er geboren ist. Schließlich erfindet er das Datum „24.12.32 v. Chr.“.


Auch Maria (Ann-Kathrin Frey) und Josef (Stefanie Bühler) reihen sich in die Schlange der Wartenden ein. Sie kommen mit dem Wirt ins Gespräch, der kein Zimmer für sie frei hat. Das bekommen die ebenfalls wartenden Hirten (Amos Frey, Lena Wegmann, Salome Frey, Hanna Frey, Katharina Unterweger, Noah Frey) mit; sie bieten dem jungen Paar ihren Stall als Schlafplatz für die Nacht an, während sie selber draußen auf dem Felde bei ihren Schafen bleiben.


Dort erscheint ihnen der Verkündigungsengel (Julia Kuchelmeister) zusammen mit einem ganzen Engelschor und verkündet, dass in der Nacht der Messias geboren wurde. Die Hirten beschließen, das neugeborene Kind zu besuchen. Auch die Weisen (Marie Frey, Emely Springer, Julius Bühler), die dem Stern von Babylon bis nach Bethlehem gefolgt sind, finden das Kind in dem Stall und beschenken es mit den mitgebrachten teuren Geschenken.


Als zum Schluss alle friedlich um das Kind in der Krippe versammelt sind, fragt Maria Josef, wie viele Personen er denn bei der Volkszählung als zur Familie gehörend genannt habe. Dieser antwortet ohne jeden Argwohn „zwei“. Tja, da musste sich Josef wohl noch einmal anstellen, denn jetzt waren sie ja schließlich zu Dritt.


Mit viel Gelächter ging das Krippenspiel so zu Ende. Die Kinder wurden durch tosenden Beifall der Zuhörer für ihre Mühen bei den Proben belohnt. Umrahmt wurde die gelungene Aufführung in der Michaelskirche von Liedern und einem Solo von Ann-Kathrin Frey als Maria. Begleitet wurde der Chor von einer kleinen Musikgruppe, die sich extra für diesen Zweck formiert hat.


Im Anschluss an den Festgottesdienst erhielt jedes Kind, egal ob es beim Krippenspiel mitgewirkt hat oder nicht, noch ein kleines, dem Alter angemessenes Geschenk, eine Orange und eine süße Brezel.


© Schwäbische Zeitung - 29.12.2012

Foto: privat
Foto: privat

Sechs neue Notfallseelsorger im Dienst


Monika Fischer und Josef Wellen gehen in Ruhestand


Wain (sz) - Die Notfallseelsorge im Landkreis Biberach hat sechs neue ehrenamtliche Mitarbeiter. In einem ökumenischen Gottesdienst in Wain sendeten die Leiter der Notfallseelsorge, Kerstin Held und Markus Lutz, folgende neuen Notfallseelsorger aus: Rita Fisel (Dürmentingen), Carina Heinz (Oberholzheim), Margarete Knecht (Balzheim), Paul Rieger (Oggelshausen), Silvia Städele (Kanzach) und Karin Türck (Biberach). Sie versprachen feierlich das Amt des Notfallseelsorgers zu übernehmen und in Verantwortung vor Gott und dem Nächsten auszuüben. Gleichzeitig wurden Monika Fischer (Biberach) und Josef Wellen (Tannheim) in den Ruhestand verabschiedet.


Die Notfallseelsorge im Landkreis Biberach wird von der katholischen und evangelischen Kirche getragen. Sie ist „erste Hilfe für die Seele“ in Notfällen und Krisensituationen. Notfallseelsorger betreuen Menschen, die als Verletzte, Angehörige oder Anwesende von einem Unglück betroffen sind. Sie überbringen mit der Polizei Todesnachrichten und kümmern sich auch um Feuerwehrangehörige nach belastenden Einsätzen. Die Mitarbeit in der Notfallseelsorge ist ehrenamtlich und finanziert sich durch Spenden. Es werden Interessierte gesucht, die sich für eine Mitarbeit qualifizieren wollen.


DieMitglieder des Notfallseelsorge-Teams im Landkreis Biberach: (von links) Margarete Knecht, Silvia Städele, Paul Rieger, Pfarrer Markus Lutz, Josef Wellen, Kerstin Held, Monika Fischer, Pfarrer Ernst Eyrich, Rita Fisel, Diakon Hans Jürgen Hirschle, Karin Türck, Carina Heinz. Foto: privat


Nähere Informationen gibt es in der Geschäftsstelle der Notfallseelsorge: Kolpingstraße 43, Biberach, Telefon 07351/182130, dekanat.biberach@drs.de. Ansprechpartnerin ist Dekanatsreferentin Kerstin Held.

© Schwäbische Zeitung - 29.12.2012

Fotos: diana hofmann

Fotos: diana hofmann

Fotos: diana hofmann

Fast vereitelt die Währungsreform den Krippenkauf

Gott wird Mensch: 1948 hat die evangelische Kirchengemeinde Laupheim die Figuren angeschafft

Von Diana Hofmann

LAUPHEIM - Die beiden Hirten neigen respektvoll ihr Haupt, den Hut an die Brust gedrückt. Maria kniet neben der Krippe mit ihrem neugeborenen Sohn, gutmütig beäugt von Ochs und Esel. Aufrecht steht Josef, ein junger Vater, an der Seite seiner kleinen Familie. Die Krippe in der evangelischen Kirche in Laupheim strahlt in ihrer tönernen Schlichtheit eine Natürlichkeit aus, die der Weihnachtsbotschaft – Gott wird Mensch – angemessen ist. Geschaffen wurden sie von der Stuttgarter Künstlerin Frida Christaller (1898 – 1991), deren Werke erst in jüngster Zeit wieder geschätzt werden.

Dass eine Krippe überhaupt in der evangelischen Kirche steht, ist nicht selbstverständlich: Jahrhundertelang waren Weihnachtskrippen eine ausschließlich katholische Angelegenheit, die in der Barockzeit ihren Höhepunkt erfuhr – man denke nur an die opulent ausgestattete Barockkrippe in Gutenzell.

Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eroberte die bildliche Darstellung des Weihnachtsgeschehens auch evangelische Häuser und Kirchen. In Laupheim hat der evangelische Kirchengemeinderat laut Protokoll im April 1948 beschlossen, die Christaller-Krippe, „10 Figuren aus gebranntem Ton, farbig getönt – zusammen 580 RM“, anzuschaffen. „Dies geschah auf Empfehlung des Dekans in Biberach“, weiß Robert Eß, der sich als Gemeindemitglied und Hobbyhistoriker seit Jahren mit der Geschichte der Gemeinde beschäftigt.

Erst mal Packpapier schicken

Bis die Krippe tatsächlich am heiligen Abend desselben Jahres dort stand, galt es einige Hindernisse zu überwinden. Aufgrund der Währungsreform im Juni musste die Krippe wieder abbestellt werden. „Emma Rentschler hat dann den Betrag gespendet, so dass die Krippe schließlich doch gekauft werden konnte“, erzählt Eß. Versandt werden konnten die zerbrechlichen Tonfiguren allerdings erst, nachdem die Laupheimer Verpackungsmaterial gesammelt und nach Stuttgart geschickt hatten: „Es gab in der Nachkriegszeit einfach kein Packpapier zu kaufen.“ Den Stall baute Hans Kirsch, der beim Architekturbüro Mann arbeitete.

Wenig geschätzt wurden die Figuren Mitte der 1970er-Jahre: „Damals hielt man das für Kitsch aus Gips“, erinnert sich Robert Eß, „und die ganze Krippe war, auch aus Platzgründen, schon für den Verkauf auf dem Flohmarkt bestimmt.“ Er setzte sich dafür ein, dass sie auf dem Dachboden der Kirche aufbewahrt wurde, auch wenn sie nach Eß’ Schätzung gut zehn Jahre nicht mehr aufgestellt wurde.

Typisch für Christallers Krippen ist neben dem üblichen „Personal“ die Darstellung von Kindern. Die fehlen in Laupheim jedoch: „Vermutlich hat man die Kinder nicht mitbestellt“, meint Eß.

Die drei Weisen aus dem Morgenland sind dieser Tage im Übrigen auch noch nicht an der Krippe zu sehen – Dreikönig ist schließlich erst am 6. Januar.

Zeugnis von Jesu Geburt: die Christaller-Krippe in der evangelischen Kirche.



© Schwäbische Zeitung - 27.12.2012

sz-Foto: Bruno Jungwirth

sz-Foto: Bruno Jungwirth

sz-Foto: Bruno Jungwirth

Und Weihnachten fällt doch nicht aus ...

Viel Beifall für „Musical zur Weihnachtszeit“ des Spatzen-, Kinder und Jugendchors

Von Bruno Jungwirth

Riedlingen - Zu viel Stress, zu viel Ärger und dazu Menschen, denen es an Weihnachten nur noch um Geschenke geht: Weihnachtsmann Ambrosius Schneeweiß mag nicht mehr. Sein Entschluss steht fest: Weihnachten fällt dieses Jahr aus!

So lautete auch der Titel des Musicals, das vom Spatzen-, Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Jürgen Berron am Sonntag aufgeführt wurde. Bestens begleitet wurden die rund 30 Kinder und Jugendlichen, die dieses „Musical zur Weihnachtszeit“ einstudiert hatten, von einer Band mit Bernd Buck am Saxophon, Selin Schönbeck am Bass, Claudius Heinzelmann am Schlagzeug sowie Jürgen Berron am Klavier. Eingebettet war das Musical in einen Familiengottesdienst der evangelischen Kirche.

Am Ende erhielten die vielen kleinen und großen Darsteller großen Applaus. Das Bühnenbild, die Geschichte und wie sie dargestellt und gesungen wurde, begeisterte die vielen Besucher im komplett gefüllten Johannes-Zwick-Haus.

Ambrosius Schneeweiß (Ann-Sophie Kuhn) ist einfach zu müde für die Vorbereitungen zum Weihnachtsfest. „Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr“, singt er leise ins Publikum. Nur Geschenke und immer mehr Geschenke, das könne so nicht mehr weitergehen mit dem Weihnachtswahn. Und kommt zum Schluss: „Weihnachten fällt aus!“ Vielleicht überlegen es sich die Menschen dann, wieso wir Weihnachten feiern.

Die Engel sind zunächst entsetzt. Kein Weihnachten? Wie soll das gehen? Doch auch sie fangen an zu überlegen und stimmen dann ab – und auch sie votieren dafür und singen laut: „Weihnachten fällt aus“, was von eingeflochtenen Klängen aus Händels „Halleluja“ noch lautmalerisch durch die Band unterstützt wurde.

Stress und fehlendes Geschäft


Die Menschen werden über den Entschluss informiert – und arrangieren sich damit: Egal wen die Reporter in einer kleinen Umfrage – pfiffig auf der Bühne inszeniert – auf der Erde dazu befragen, so richtig unglücklich ist keiner: Die Eltern finden Weihnachten eh zu stressig, der Skifahrer geht halt zum Wasserskifahren, die Händler klagen zwar über das fehlende Weihnachtsgeschäft, aber irgendwie arrangieren sich alle.

So geht alles seinen ungewohnten Gang. Der Weihnachtsmann schläft sich aus, die Engel spielen und alle haben es ruhig, nirgends Stress.

Doch als die Engel kurz vor Weihnachten eine Familie mitten im Wald entdecken, die sich so richtig schön auf Weihnachten vorbereitet, weil sie den Brief nicht erhalten haben wird kurzerhand noch umdisponiert. Und das Weihnachtsfest findet doch noch statt: Im Wald, in einer Familie von Engeln umringt: „Das ist das schönste Weihnachtsfest, das ich je hatte“, sagt Ambrosius Schneeweiß hernach.

Und es war ein richtig schönes Musical, das den Besuchern da geboten wurde. Schöne Kulissen, schöne Geschichte, schön Darstellung.

Der Stress wird ihnen zuviel: Die Engel und Weihnachtsmann Ambrosius Schneeweiß beschließen: Weihnachten fällt aus.


© Schwäbische Zeitung - 24.12.2012

Foto: privat

Foto: privat

Foto: privat

Heiligabend im Stall


Biberach (sz) - Statt in kalten Kirchen in einem warmen Stall die Geburt Jesu zu feiern, ist in Biberach seit zwölf Jahren möglich. Die Biberacher Alm, am Verbindungsweg zwischen Tierheim und Mettenbergerstraße, wird heute um 15 Uhr zum Ort der Weihnachtserzählung. Dort haben mehrere Hundert Menschen Platz. Die evangelische Heilig-Geist-Gemeinde mit Pfarrer Weber bietet diesen Gottesdienst an. Im Zentrum des Stalls steht eine Bühne für ein Krippenspiel von 27 Kindern. Sie inszenieren das Weihnachtsevangelium als „Die Nacht, in der die Tiere sprechen konnten“. Diese Form des Gottesdienstes zielt auf alle Altersgruppen. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es vor der Alm Punsch und Glühwein.


© Schwäbische Zeitung - 24.12.2012

Foto: Günter Vogel

Foto: Günter Vogel

Foto: Günter Vogel

„Kleine Schützenmusik“ beschert Adventsstimmung


Biberachs berühmte Jugendkapelle präsentiert in der gefüllten Stadpfarrkirche ein vorweihnachtliches Konzert


BIBERACH - 1821 wurde die Kleine Schützenmusik als reine Knabenkapelle gegründet. Seit vielen Jahren aber spielen über alle Stimmgruppen verteilt viele Mädchen mit. Der künstlerische Leiter Berthold Schick hat ein ausdrucksstarkes Orchester geformt, das klangliche Differenzierung und unterschiedliche Dynamiken sehr gut beherrscht.


Das Konzert in St. Martin am Freitagabend begann mit einem englischen Weihnachtslied „The first Nowell“, das die Geburt Christi unddie Anbetung durch die drei Könige besingt. Weich klingt es im tiefenBlech, das vom warm klingenden Holz ergänzt wird – eine schöne gefühligeEinstimmung. Die Stadtpfarrer Kaspar Baumgärtnerund Ulrich Heinzelmann baten bei ihrer Begrüßung um Spenden,die ausnahmslos der Bauhütte Simultaneum zugute kommen und für eine Kirchenheizung verwendet werden sollen. Dann folgte flotter Sound: „Spirit of Life“ von Johann Nijs, sehr rhythmisch mit schön abgesetzten Instrumentengruppen. Darüber schwebte harmonisch der Geist von George Gershwin. Wie schon beim Konzert der Stadtkapelle am 17. November festgestellt, hörte man auch hier, wie schön Barockmusik von einem guten Blasorchester klingen kann, schließlich sind die jungen Musiker der Kleinen Schützenmusik auch das Nachwuchsorchester der Stadtkapelle.

Solche Musik wurde dreimal genußvoll gespielt. Von Bach „Jesus bleibet meine Freude", in seiner Schlichtheit und Vollkommenheit ein wahrer „Ohrwurm“ und als Zugabe sein geniales „Air“, beides mit sehr tragfähiger Spannung. Der berühmte „Kanon in D“ von Pachelbel entwickelt sich hymnusartig, lässt über das Barock hinaus romantische Musikzukunft erahnen. „You raise me up", komponiert 2003 von Rolf Løvland, ist ein melodiöser christlicher Song, der von Moana Mößlang interpretiert wurde. Natürlich war auch der Spielmannszug der Schützenmusik zu hören.


Ein bolivianisches Weihnachtslied kam temperamentvoll alla marcia daher, und von Leon Jessel marschierte eine „Parade der Zinnsoldaten“ auf. Nach „Mary’s Boy Child“ im volkstümlichen Sound folgte der Schlager aller Schlager zu Weihnachten: „White“ Christmas“, mit 50 Millionen die meistverkaufte Single aller Zeiten. Man hörte eine sehr schöne Bearbeitung, die den Charme des Originals in Bläserklang umsetzte. Stück entführt in die Alpen Zum Schluss luden alle ein zu einer „Schlittenfahrt in den Alpen" von Alfred Bösendorfer. Pferde trabten, Peitschen knallten, Schlittenglöckchen tönten zart. Das war so schön präsentiert, dass man die Vorstellung einer sonnenbeschienenen Winterlandschaft empfand.

Einige der jungen Musiker machten Zwischenansagen zu den Titeln, und ein Junge trug eine berühmte Geschichte vor: „Gibt es einen Weihnachtsmann?“, die seit 1897 überall zu Weihnachten abgedruckt wird, in Deutschland in der „Welt am Sonntag“. Das begeisterte Publikum hörte ein wunderbares Weihnachtskonzert. Differenzierte Blasmusik junger Leute und die Adventszeit, das passte ausgezeichnet zusammen.


© Schwäbische Zeitung - 18.12.2012

Foto: privat

Foto: privat

Foto: privat

Im Kindermusical fällt Weihnachten aus

Spatzen-, Kinder- und Jugendchor führen das Musical am 23. Dezember auf

Riedlingen (sz) - Am Sonntag, 23. Dezember, führen die Kinder des evangelischen Spatzen-, Kinder- und Jugendchors Riedlingen das Musical „Weihnachten fällt aus“ von Peter Schindler auf. Es wird um 10 Uhr im Rahmen eines Familiengottesdienstes im Johannes-Zwick-Haus gespielt und setzt sich mit der kindlichen Befürchtung auseinander: in diesem Jahr kein Weihnachtsfest!

Das geschah so: Wie jedes Jahr am ersten August wecken die Engel den Weihnachtsmann Ambrosius Schneeweiß, um mit ihm gemeinsam mit den Vorbereitungen für das Weihnachtsfest zu beginnen. Doch in diesem Jahr kann sich der Weihnachtsmann überhaupt nicht vorstellen, schon aufzustehen. Er ist noch so müde. Soll er etwa schon wieder durch die engen Schornsteine steigen? Schon wieder Stress, Hektik und Lebkuchen ertragen? Nein, allein schon bei dem Gedanken daran wird ihm übel. Deshalb beschließt er, dieses Jahr mal so richtig auszuschlafen und Weihnachten ausfallen zu lassen. Es wissen doch auf der Erde sowieso nur noch wenige, warum Weihnachten überhaupt gefeiert wird!

Die Engel sind zunächst sprachlos, doch nach heftigen Diskussionen wird entschieden, dem Vorschlag von Ambrosius Schneeweiß zu folgen. Nun wird an alle Erdbewohner ein Brief geschickt, in dem sie von höchster Stelle darüber informiert werden: Weihnachten fällt aus! Alle haben den „Weihnachten-fällt-aus-Brief“ rechtzeitig erhalten. Alle haben sich rechtzeitig darauf eingestellt. Da entdeckt der Kundschaftsengel am 23. Dezember eine Familie tief im verschneiten Tannenwald, weit draußen vor der Stadt, die den Absagebrief nicht erhalten hat. Die Mutter ist hochschwanger und die ganze Familie bereitet sich wie gewohnt auf Weihnachten vor. Das löst bei Weihnachtsmann Schneeweiß und seinen Engeln eine ungeahnte Wende aus…

Die Ausführenden sind: Evangelischer Spatzen-, Kinder- und Jugendchor Riedlingen, Kinder der Kinderkirche, Bernd Buck, Saxophon, Selin Schönbeck, Bass, Claudius Heinzelmann, Schlagzeug, Jürgen Berron, Leitung und Klavier.

Die Chöre der evangelischen Kantorei üben fleißig für ihr Weihnachtsmusical. Foto: privat

Der Eintritt ist frei. Spenden zur Deckung der Kosten sind wünschenswert.


© Schwäbische Zeitung - 18.12.2012

SZ-foto: Günter Vogel

SZ-foto: Günter Vogel

SZ-foto: Günter Vogel

In der eiskalten Kirche erwärmen die Weihnachtslieder

Seit 17 Jahren lädt Kantor Ralf Klotz im Advent zum Weihnachtsliedersingen in die Pfarrkirche St. Martin ein

Biberach (vo) - Auch vor 1996 gab es schon die Weihnachtsliederkonzerte in der Stadtpfarrkirche, aber eher konzertant. Seit Ralf Klotz diese veranstaltet, ist es volksliedhafter geworden. Jeder Besucher ist eingeladen, die Lieder mitzusingen.

In einer eiskalten Kirche hat es natürlich jede erwärmende Stimmung schwer, sich zu entwickeln. Gute Möglichkeiten dazu hat aber ein gemeinsames Weihnachtsliedersingen mit gefühliger und gläubiger Musik; und so war es auch jetzt.

Unterstützung erhielten die Besucher, die die Kirche etwa zu zwei Drittel füllten, durch die Evangelische Kantorei, durch den Posaunenchor unter Katharina Bickel und durch eine Band mit E-Klavier, Gitarre, Flöte und einer Kistentrommel.

Das Liedprogramm setzte nicht nur auf populäre Weihnachtslieder. Diese gab es mit „Tochter Zion“ zu Beginn und natürlich „Stille Nacht“ am Schluss.

Der Kantor erläuterte die einzelnen Lieder, erzählte, dass er auch sehr alte Weihnachtsgesänge ausgesucht habe, die nicht auf einer modernen Popularitätsagenda stehen. Er gab interessante Informationen über die Lieder, über Charakter und Herkunft. Man hörte musikalisch fein strukturierte wie auch in kräftig überzeugtem Ton gehaltene Kompositionen.

Ralf Klotz animierte als erfahrener Chorleiter alle überzeugend zum Mitsingen, dirigierte das Publikum, das er auch schon mal in Kanongruppen aufgeteilt hatte. Die Kantorei sang natürlich auch Solowerke.

Die Besucher der Kirche hatten ihre Freude am Mittun. Titel wie „Es kommt der Heiden Heiland“, „Er ist der rechte Freudensohn“, „Stern über Bethlehem“ und andere vermittelten den Menschen an diesem dritten Advent Einstimmung und Vorfreude auf das Weihnachtsfest.

Kantor Ralf Klotz (vorne) animierte die Konzertbesucher zum Mitsingen der Weihnachtslieder.SZ-foto: Günter Vogel


© Schwäbische Zeitung - 18.12.2012

Foto: Eugen kienzler

Foto: Eugen kienzler

Foto: Eugen kienzler

Musikalische Stunde in der Kirche spricht Herz und Sinne an

Gemeinsamer Auftritt von Kirchenchor, Posaunenchor und Blockflötenquartett in der Christuskirche

Von Eugen Kienzler

Bad Saulgau - Eine adventliche kirchenmusikalische Stunde haben zahlreiche Besucher am vergangenen Sonntag in der Christuskirche Bad Saulgau erlebt. Der Kirchenchor der evangelischen Kirchengemeinde, der Posaunenchor und ein Blockflötenquartett boten einen musikalischen Spannungsbogen, der vom erwartungsvollen „Machet die Tore weit“ bis zum weihnachtlich-freudigen „Wie schön leuchtet der Morgenstern“, reichte. Eine schöne Idee war dabei außerdem, die Besucher mit gemeinsamen Liedern wie „Macht hoch die Tür“ und „Tochter Zion freue dich“ ins Programm einzubeziehen.

Vom Blockflötenquartett eingeleitet, eröffneten die Sänger die kirchenmusikalische Stunde des Kirchenchors um Heidrun Boll mit dem adventlichen Choral „Es kommt ein Schiff geladen“, bei dem zu spüren war, wie gut vorbereitet und konzentriert der Chor seine Sache anging. Dem machtvollen „Machet die Tore weit“, bei dem unter der Stimmführung der strahlenden Soprane der Wechselgesang der Stimmen Eindruck hinterließ, folgte das ruhig-fließende „Maria durch den Dornwald ging“, vom Blockflötenquartett stimmungsvoll interpretiert.

Einfühlsame Interpretation

Mit einer prägnanten Artikulation entwickelte der Chor das Lied „Tröstet mein Volk“ des zeitgenössischen Komponisten Eduard Karl Nössler zu einem wirkungsvollen Melodiengemälde. Ein gewollter Kontrast war dazu das Strophenlied „O Heiland reiß die Himmel auf“, das durch seine Schlichtheit wirkte. Elvira Jann griff bei ihrem Blockflötensolo dieses Adventslied auf, um es variantenreich und einfühlsam zu interpretieren. Die Pastorale bezeichnet eine Instrumentalmusik, deren Ursprung im weihnachtlichen Musizieren der Pifferari, der italienischen Hirten, liegt. An diesem Abend waren es die Flötistinnen des Blockflötenquartetts, die bei der „Weihnachtspastorale“ von Antonio Vivaldi die Rolle der Pifferari übernommen haben. Der Posaunenchor, an diesem Abend von der Orgelempore aus auch für die Einstimmung der gemeinsam gesungenen Lieder zuständig, bewies unter der Leitung von Alexander Fischer bei den Bläsersätzen „Nun komm, der Heiden Heiland“ und dem lyrischen „Tollite Hostias“ einmal mehr seine Qualität. Mit dem Silcher’schen „Ehre seit Gott in der Höhe“ und den Chorsätzen der zeitgenössischen Komponisten Josef Michel und Willi Träder „Es lagen Hirten“ und „Hört der Engel helle Lieder“ leitete der Chor von der Nachdenklichkeit der Adventszeit über zur freudigen Erwartung der Ankunft des Herrn.

Mit der Bach’schen Choralkantate „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ und dem vom Bläserquartett begleiteten Chorsatz „Preiset froh den König“ von Jeremiah Clarke endete dann eine Herz und Sinne ansprechende und auf die weihnachtliche Zeit einstimmende kirchenmusikalische Stunde, bei der alle Beteiligten mit Freude und Können ihr Bestes gaben.

Der evangelische Kirchenchor setzt seinen Akzent bei der kirchenmusikalischen Stunde in der Christuskirche.Foto: eugen kienzler


© Schwäbische Zeitung - 17.12.2012

„Was ich auch fühle, du wirst versteh’n“

Schöne Stimmen, berückende Lieder: Der Chor „Crescendo“singt in Oberholzheim zu Gunsten des Kinderhospiz’ Sankt Nikolaus

Von Sonja Niederer

OBERHOLZHEIM - Eine schöne musikalische Stunde haben die acht Sängerinnen des Chors „ Crescendo“ am Samstag ihren Zuhörern in der Peter-und-Paul-Kirche in Oberholz-heim beschert. Der Erlös des Konzerts ist für das Kinderhospiz Sankt Nikolaus in Bad Grönenbach bestimmt.

Wohltönende klare Stimmen der Sängerinnen und schöne Lieder, das ist das Rezept von „Crescendo“. Mit viel Gefühl sangen sie die mitreißenden Melodien. Mal etwas ruhiger, aber auch schwungvoll, so dass es den Zuhörern mitunter schwer gefallen sein muss, mit dem Applaus bis zum Ende des Konzerts zu warten. Der Beifall fiel dann aber umso kräftiger aus.

Für Abwechslung sorgten auch die verschiedenen Aufstellungen, in die sich die Sängerinnen begaben, so dass der Chor ein immer etwas anderes Bild bot. Einfühlsam begleitet wurde „Crescendo“ von Frank Gugumus am Piano, Alexandra Rief an den Percussions, Maike Gugumus auf der Oboe und Carina Fritz mit der Querflöte.

„Ich will lernen, mit dir gemeinsam zu verstehen, worauf es ankommt“, sang der Chor in einem Lied von Christoph Zehendner im ersten Teil der musikalischen Stunde. „Wo ich auch stehe, du warst schon da. Wenn ich auch fliehe, du bist mir nah. Was ich auch denke, du weißt es schon. Was ich auch fühle, du wirst versteh’n", heißt es in einem Dankeslied an Gott von Albert Frey, mit dem die Sängerinnen die Herzen der Besucher berührten.

Für den zweiten Teil des „ Lichterzeit“-Konzerts hatte „Crescendo“ adventliche Melodien ausgesucht, wie „Mache dich auf, werde Licht“ von Johannes Jourdan und Hella Heizmann oder „Der Retter ist da“ von Marga Claudy und Jochen Rieger; sie spiegelten die Freude auf das, was kommt, die Geburt Jesu, Gottessohn und Erretter der Welt.

Zwischendurch würzten besinnlich-weihnachtliche Geschichten das Konzert in der Kirche, das mit einem Weihnachtslieder-Medley endete.

© Schwäbische Zeitung - 17.12.2012

sz-Foto: nadine ezerex

sz-Foto: nadine ezerex

sz-Foto: nadine ezerex

Kinder brillieren im Weihnachtsmusical

Friedenskirche und Gaisentalschule präsentieren „Der Hirtenstab“ in rappelvoller Kirche

Von Nadine Ezerex

Biberach - Seit Februar laufen die Vorbereitungen – und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Mit viel Liebe und Können wurde das Bühnenbild gestaltet und die vielen Kostüme vom eingespielten Musicalteam entworfen und genäht, die Lieder geübt und die einzelnen Rollen geprobt. Mit beinahe 70 Kindern präsentiert die Friedenskirche in Kooperation mit der Gaisentalschule Biberach das Weihnachtsmusical „Der Hirtenstab“, das die Weihnachtsgeschichte einmal ganz modern erzählt.

Uraufgeführt vor zehn Jahren zeigt die Friedenskirche nun zum zweiten Mal dieses Stück. Pfarrer Peter Schmogro hatte es seinerzeit geschrieben und ist heute wieder mit von der Partie. Auch Alexander Braun, der das Stück damals vertonte, begleitet mit seiner Band. Wieder findet es großen Anklang – und die Kirche ist rappelvoll.

Ungewohnte Hauptrollen

Eltern, Geschwister, Freunde und Bekannte lauschen den Schauspielern, wenn es um Fremdheit, Ausgeschlossensein und Differenzen, aber auch wenn es um Freundschaft, Tradition und um die Botschaft der Geburt von Jesus geht. Die Hauptrollen waren aber nicht wie üblich Maria und Josef, die ihre Geschichte von der beschwerlichen Reise nach Bethlehem erzählen, sondern eine Gruppe junger Menschen, die versuchen, mit den ihnen gegebenen Umständen zurechtzukommen.

Dabei brillieren Miriam Schulz und Elena Schmidt in ihren Rollen als Claudia und Cornelia, zwei römische Schwestern, die neu in Bethlehem sind, aber nur ausgegrenzt werden. Im Duett singen sie davon, wie gut es doch sei, Freunde zu haben, die verlässlich sind, mit denen man im selben Boot sitzt. Um in der fremden Stadt doch noch Spielgefährten zu finden, lassen sie sich auf eine dumme Mutprobe ein und klauen den „Hirtenstab der Ehre“, den der Hirtenjunge Samuel, gekonnt gespielt von Christoph Haack, daraufhin verzweifelt sucht.

Die beiden Mädchen bringen den Hirtenstab jedoch nicht wie ausgemacht dem Anführer der Römergang Felix, verkörpert von Hannes Bopp, sondern geben ihn Samuel im Stall an der Krippe mit dem Jesuskind zurück. Das sorgt für Ärger zwischen den Kindern der Römer und den Hirtenjungen. Der weise alte Hirte Jesaja schafft es schließlich, die verfeindeten Gruppen dazu zu bringen, im Namen von Jesus Frieden zu schließen, denn das ist ja die eigentliche Botschaft. Gemeinsam singen sie dem neugeborenen Kind ein Lied zum Geburtstag.

Von der großen Aufregung der Kinder ist bei der Aufführung nichts zu spüren, aber eine Mutter verrät schmunzelnd, dass sie gar nicht mehr zählen könne, wie oft ihr Sohn auf die Toilette musste, bevor er seine zwei Sätze sicher sagen konnte.

Die Engel vom Spatzenchor gehörten zu den Darstellern des Weihnachtsmusicals. sz-Foto: nadine ezerex


© Schwäbische Zeitung - 17.12.2012

Foto: Silke von Fürich

Foto: Silke von Fürich

Foto: Silke von Fürich

Kirchenchor bietet ein harmonisch abgestimmtes Konzert

Lang anhaltender Applaus belohnt die einjährige Vorbereitungszeit

Von Silke von Fürich

Mengen – Das Adventskonzert des Kirchenchors der evangelischen Gemeinde hat viele Zuschauer in die Pauluskirche in Mengen gelockt. Unter der Leitung von Adelinde Stemmler-Bredendiek bot der gemischte Chor in der Adventszeit ein anspruchsvolles und harmonisch abgestimmtes Programm geistlicher Lieder und Choräle.

Neben den Klassikern ist Modernes zu hören

Neben bekannten Klassikern der Weihnachtszeit wie „Maria durch ein Dornwald ging“, Händels „Tochter Zion“ oder „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Felix Mendelssohn waren auch moderne Lieder geboten. Die ebenso harmonischen wie hoffnungsfrohen Kompositionen „Durch das Dunkel hindurch“ von Christoph Lehmann und Martin Bergers „Zeige uns den Weg“ füllten den Kirchenraum mit einer durch und durch positiven Atmosphäre. Von der Empore herab gesungen, abwechselnd begleitet von Klavier und der von Stephanie Baacke dem Chor sehr gut angemessen gespielten Orgel, hatte das Publikum die Möglichkeit, sich in der bereits weihnachtlich geschmückten Kirche ganz der Musik hinzugeben.

Gefühlvolle und präziseIntonation beeindrucken

Zum anspruchsvollen „Meine Seele erhebt den Herren“, dem Deutschen Magnificat von Heinrich Schütz, nahmen die Sänger wieder im Altarraum Aufstellung und zogen alle Register ihres Könnens. Souverän dirigiert von Chorleiterin Stemmler-Bredendiek, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiert, beeindruckte der Chor der Paulusgemeinde mit gefühlvoller Intonation und großer Präzision. Lang anhaltender Applaus belohnte die fast einjährige Vorbereitungszeit des Kirchenchors, der mit der Zugabe „Hosianna dem Sohne Davids“ ein begeistertes Publikum entließ.

Der evangelische Kirchenchor gab in der Pauluskirche ein Konzert im Advent. Foto: Silke von Fürich


© Schwäbische Zeitung - 14.12.2012

Foto: privat

Foto: privat

Foto: privat

Posaunenchor musiziert für Senioren

Laupheim (sz) - Der evangelische Posaunenchor Laupheim hat im Seniorenzentrum Laupheim ein adventliches Konzert gegeben. Zehn Musiker stimmten die Bewohner, ihre Angehörigen und das Personal auf allen drei Stockwerken in die Weihnachtszeit ein. Das Konzert umfasste neben festlichen Chorälen auch konzertante Musik, die die Bewohner auch zum Mitsingen bewogen. Als Jahresausklang umrahmt der evangelische Posaunenchor Laupheim den Gottesdienst am ersten Weihnachtsfeiertag in der evangelischen Kirche. Foto: privat


© Schwäbische Zeitung - 13.12.2012

Foto: Anita Metzler-Mikuteit

Foto: Anita Metzler-Mikuteit

Foto: Anita Metzler-Mikuteit

Bosler-Croonen: Neue Leiterin des evangelischen Kinderhauses stellt sich vor

Verabschiedung von Stefanie Bublitz – Anerkennung von Pfarrer Bräuchle

Von Anita Metzler-Mikuteit

Bad Saulgau - Anja Bosler-Croonen heißt die neue Leiterin des evangelischen Kinderhauses. Die 45-jährige Erzieherin aus Riedlingen tritt damit die Nachfolge von Stefanie Bublitz an, die aus privaten Gründen ihren Wohnort wechselt und ab Januar ein kommunales Kinderhaus in Weinstadt-Endersbach leiten wird. „Ich freue mich sehr auf die Tätigkeit im evangelischen Kinderhaus“, sagt die Mutter von drei Kindern, die zuvor in einem Kindergarten in Langenenslingen in leitender Funktion tätig war. Auch ist sie neugierig auf die weitere Entwicklung eines möglichen Familienzentrums in Bad Saulgau und freut sich schon darauf, hier mitwirken zu können.

„Einfach spitze, dass du da warst“, sangen die Kinder während des Advents-Gottesdienstes am Dienstagabend anlässlich der Verabschiedung von Stefanie Bublitz. „Es fällt uns nicht leicht, Sie ziehen zu lassen“, sagte Pfarrer Paul Bräuchle und zollte ihr Respekt und Anerkennung für ihre geleistete Arbeit, ihr „hohes Maß an Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit“. „Sie haben dafür gesorgt, dass unser Kinderhaus ein so hohes Ansehen hat“, fuhr er fort. Im Namen der Eltern bedankte sich Siegfried Kösler für die große Energie, die Stefanie Bublitz in dieses Haus investiert hat, ihr stets offenes Ohr und ihre „mitreißende motivierende Art“. „Diese Stelle war für mich von Anfang an eine Herzensangelegenheit“, so Stefanie Bublitz, die drei Jahre und vier Monate die Leitung innehatte und reich beschenkt den Heimweg antrat.

Bosler-Croonen wird während des Gottesdienstes am kommenden Sonntag vorgestellt. Beginn ist um 10 Uhr in der Christuskirche.

Pfarrer Paul Bräuchle verabschiedet Stefanie Bublitz (rechts) und begrüßt Anja Bosler-Croonen als neue Leiterin des evangelischen Kinderhauses. Foto: Anita Metzler-Mikuteit


© Schwäbische Zeitung - 12.12.2012

SZ-Foto: Hänssle

SZ-Foto: Hänssle

SZ-Foto: Hänssle

Neuer Diakon setzt ersten Schwerpunkt auf die Laupheimer Adler-Realschule

Florian Neuhäuser hat die Arbeit beim Evangelischen Jugendwerk in Biberach aufgenommen

Von Michael Hänssle

Biberach/Kirchdorf - Groß ist das Gebiet des neuen Bezirksreferenten Florian Neuhäuser. Vom Dienstsitz in Biberach ist er beim Evangelischen Jugendwerk für ein weites Gebiet zuständig: Ochsenhausen, Kirchdorf, Laupheim bis hin nach Ersingen. So ist verständlich, dass der gebürtige Faurndauer (bei Göppingen) sich erst einmal für seine neue Herausforderung ein Jahr Zeit zugesteht, alle Regionen genauer kennenzulernen.

Diakone gibt es in der evangelischen Landeskirche mit unterschiedlichen Aufgaben: Gemeindediakon, in der Krankenpflege oder eben in der Jugendarbeit. Am Dienstsitz in Biberach sind eigentlich drei Stellen vorgesehen. Sein Kollege Steffen Mohr ist für Biberach zuständig und besonders fürs Ferienheim Hölzle, Florian Neuhäuser für den östlichen und nördlichen Bereich, während der Raum Riedlingen/Bad Saulgau derzeit vakant ist.

Naheliegend, dass Florian Neuhäuser einen ersten Schwerpunkt in seinem neuen Wohnort Laupheim setzt und hier besonders an der Adler-Realschule. „Das wird 2013 mein Hauptding sein, der Bereich Jugendarbeit und Schule mitsamt Bibelkreis und der weitere Ausbau der Schüler-Mentoren“, betont Florian Neuhäuser, der nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann am CVJM-Kolleg in Kassel studierte, mit Schwerpunkt theologischer wie sozialer Pädagogik, und seine erste Referentenstelle in Münsingen hatte, die er acht Jahre ausübte. In dieser Zeit hat er auch die landeskirchliche Aufbauausbildung als Diakon absolviert.

Mit seiner Frau Debora lebt Florian Neuhäuser seit vergangenen September in Laupheim und hat vor zwei Monaten die gesuchte neue Herausforderung als geschäftsführender Bezirksjugendreferent im Ev. Jugendwerk Bezirk Biberach aufgenommen.

Im Mai geht es zum Kirchentag

In Kirchdorf will Florian Neuhäuser kommenden Sommer die Ferienwoche für Kinder fortsetzen. Ein weiteres Anliegen ist der seit Jahren etablierte Grundkurs mit 70 bis 100 Jugendlichen auf der Dobelmühle über Ostern. Und im Sommer würde er gerne mit Jugendlichen aus der Region zum evangelischen Kirchentag nach Hamburg fahren... „Der Rest ist momentan noch offen“, fügt Florian Neuhäuser augenzwinkernd an.

Nun freue er sich auf die Begegnung mit Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitern im Kirchenbezirk Biberach. Er sei gespannt, welche Formen von Jugendarbeit in den einzelnen Kirchengemeinden bereits erfolgreich „laufen“ und in welchen Bereichen er sich mit seinen Gaben und Fähigkeiten einbringen kann. Bei einer Kinderbibelwoche in Wain in den Herbstferien habe er bereits erste Kontakte knüpfen können.

Florian Neuhäuser ist neuer Diakon am Evangelischen Jugendwerk mit Dienstsitz in Biberach, das einen enormen Arbeitsbereich, vom Alb-Donau-Kreis über Laupheim bis ins Illertal und hin nach Aulendorf, umfasst. SZ-Foto: Hänssle

„Die Schnittstelle zwischen
Jugend- und Verwaltungsarbeit reizt mich“,

betont Florian Neuhäuser,
neuer Jugenddiakon im Evangelischen Jugendwerk.


© Schwäbische Zeitung - 11.12.2012

Kirchenchor singt weihnachtliche Weisen

Bad Saulgau (sz) - Der Kirchenchor der evangelischen Kirchengemeinde gibt am kommenden Sonntag, 16. Dezember, um 17 Uhr ein Konzert in der Christuskirche. Unter der Leitung von Heidrun Boll werden adventliche und weihnachtliche Weisen aus verschiedenen Jahrhunderten sowie Choräle aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach zum Klingen gebracht. Auch das Blockflötenquartett des Kirchenchores wird wieder zu hören sein. Es ist eine gute Tradition, dass bei dieser Adventsmusik auch der Posaunenchor unter der Leitung von Alexander Fischer mitspielt. Wie in den vergangenen Jahren sind die Zuhörer bei einigen Liedern wieder herzlich zum Mitsingen eingeladen. Als Abschluss des Konzertes wird der 100. Psalm „Preiset froh den König“ von Jeremiah Clarke (um 1700) gesungen, bei dem der Kirchenchor von einem Quartett des Posaunenchores begleitet werden wird.

© Schwäbische Zeitung - 11.12.2012

Dekane appellieren an die Bevölkerung

Im Vorfeld der Kreistagsentscheidung zur Zukunft der Kliniken wenden sich die beiden Biberacher Dekane Sigmund F. J. Schänzle (katholisch) und Hellger Koepff (evangelisch) in einem offenen Brief an die Kreisbürger. Hier das Schreiben im Wortlaut:

„Im April diesen Jahres haben wir im Namen der katholischen und der evangelischen Kirche für einen respektvollen und konstruktiven Dialog in der Diskussion um die Klinikstandorte geworben. Nun steht die entscheidende Sitzung des Kreistages unmittelbar bevor. Landkreisverwaltung wie auch alle Mitglieder des Kreistages müssen die Diskussionen der letzten Wochen und die vorliegenden Angebote bewerten und eine Entscheidung treffen. Wir haben nicht zuletzt angesichts der Komplexität der Materie und widersprüchlicher Interessen hohen Respekt vor allen, die sich intensiv um eine gute Lösung bemühen. Die Suche danach geschieht im Spannungsfeld zwischen einer guten medizinischen Versorgung für Bewohner im Landkreis, den Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Häusern der Kreiskliniken sowie den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Haushalte von Landkreis und den Kommunen.

Im Vorfeld der Kreistagssitzung erinnern wir an den Druck der Verantwortung für die gewählten Vertreterinnen und Vertreter im Kreistag. Mit unserer Wahl haben wir diesen Frauen und Männern das Mandat für die Entscheidung in die Hand gegeben, das sie jetzt nach einem intensiven Diskussionsprozess ausüben werden. Das bedeutet: Auch wenn die Entscheidung nicht so fallen sollte, wie man selbst es wünscht oder für richtig hält, ist unbedingt zwischen der Sache und der Person zu unterscheiden. Insbesondere ist in der Öffentlichkeit die Würde aller beteiligten Personen und ihrer Angehörigen unbedingt zu wahren.

© Schwäbische Zeitung - 10.12.2012

sz-Foto : Waltraud Wolf

sz-Foto : Waltraud Wolf

sz-Foto : Waltraud Wolf

Beifallsstürme für „Stützles Halbe Stompers“

Das 20. und letzte Benefizkonzert hatte wieder Klasse und ein begeistertes Publikum

Von Waltraud Wolf

RIEDLINGEN - Musikalisch, stimmungsmäßig und von der Besucherzahl her war das Konzert mit „Stützles Halbe Stompers“ am Samstag im Zwick-Haus in Riedlingen ein Höhepunkt in der Geschichte dieser Benefizveranstaltung.

„Das kann doch nicht das Ende sein“, war nach dem traditionellen Weihnachtslied „It came upon a midnight clear“ immer wieder zu hören. Doch es war der Abschied der Dixieland-Band, die zum 20. Mal im Zwick-Haus Oldtime-Jazz vom Feinsten bot und zum Schluss wieder einmal zugunsten der Schneller Schulen im Nahen Osten. Dort wurde auch Samir Sayegh unterrichtet, von 1983 bis 2001 Mitglied des Kirchengemeinderates der Evangelischen Kirchengemeinde Riedlingen. Die Schneller Schulen, deren Gründer aus Erpfingen stammt, bieten Kindern und Jugendlichen in Jordanien und im Libanon neben einer schulischen Bildung auch eine Berufsausbildung und leisten aktive Friedens- und Versöhnungsarbeit zwischen Christen und Muslimen. Sayegh war es auch, der für den Abend „Schneller“-Wein aus dem Orient besorgt hatte, etwas vollmundiger als der Württemberger und so köstlich, dass die Flaschen lange vor Konzert-Ende leer waren.

Sein Amtsvorgänger Gerhard Schwarz und Winfried Aßfalg, viele Jahre Posaunist der „Stützles“, seien die Initiatoren dieses Benefizkonzertes gewesen, informierte Pfarrer Martin Elsässer und dankte den Musikern für ihre Treue. Bandleader und Trompeter Ekke Wall war von Anfang an mit dabei, fehlte jedoch einmal krankheitsbedingt. Dafür bespielte Rudi Elsässer zum 20. Mal den Flügel, für dessen Mitfinanzierung das erste Konzert war. Auch Bruno Bischofberger als virtuoser Bearbeiter seines Banjos war immer dabei. Seit geraumer Zeit zur heutigen Besetzung zählt Michel Groner, der auch am Samstag wieder gefeiert wurde und das nicht nur für seine Soli an der Klarinette, sondern auch für sein Zitherspiel. Ob „Dritter Mann“ oder seine Komposition „Blues in G“, für die Bläser – allen voran Ekke Wall an der Trompete – war’s in dieser Tonart nach eigenem Bekunden eine Herausforderung. Dass die Tuba eine solch herausragende Rolle einnimmt wie bei „Stützles Halbe Stompers“, das ist Knalle Wall zu verdanken. Für eines seiner Soli gab's sogar von Papa Ekke Wall auf der Bühne Beifall. Wäre da noch als „Neuer“ John Service, ein Posaunist der Sonderklasse. Zudem war er mit seiner Stimme eine Bereicherung und Ergänzung zu jener Ekke Walls, der singt wie der legendäre Louis Armstrong.

Jeder der Musiker glänzte am Samstagabend und die Stimmung im vollbesetzten Zwick-Haus brodelte und beflügelte die Musiker. Beifallstürme, „Yeahs“ und „Bravo“ belohnten die vielen Soli und tollen Improvisationen, bei denen jeder der sechs Musiker seine Klasse zeigte. Klasse jedes Mal auch die Rückführung in das Zusammenspiel, bei denen die Bläsersätze von einer exzellenten Rhythmusgruppe begleitet wurden und das ganz ohne Schlagzeug.

Hoagy Carmichael waren fünf der 17 Titel gewidmet und damit einem Komponisten und Jazz-Musiker, dem „Stützles Halbe Stompers“ im nächsten Jahr eine CD widmen wollen. 222 für den Jazz eher untypische Stücke hat er geschrieben, zwölf davon werden dann in der Version der Riedlinger Dixieland-Band zu hören sein, die heute international auftritt. „Rocking Chair“ ist eines davon, John Service und Ekke Wall brillierten darin nicht nur mit ihren Instrumenten, sondern auch ihren Stimmen.

Doch nicht nur in die Zukunft blickte die Band musikalisch, sondern auch in die Vergangenheit und verwies mit fünf Titeln, wie dem fetzigen „Crazy Rhythm“ auf ihre aktuelle CD „New Orleans Shuffle“, die es nicht nur zu kaufen gab, sondern auch signiert wurde. Das Publikum stand Schlange und nach dem „Bye bye Blues“ applaudierend auf, um der Band seine Ehrerbietung zu bezeugen.

Klasse bei den Soli und im Zusammenspiel präsentierten sich „Stützles Halbe Stompers“, hier Knalle Wall an der Tuba und Ekke Wall an der Trompete. In der Mitte Bruno Bischofberger mit seinem Banjo. sz-Foto : Waltraud Wolf

Rudi Elsässer am Piano war 20 Mal dabei, John Service an der Posaune ist der „Neue“ von „Stützles Halbe Stompers“. Beide lösten Beifallsstürme aus.


© Schwäbische Zeitung - 10.12.2012

SZ-Foto: Bernd Baur

SZ-Foto: Bernd Baur

SZ-Foto: Bernd Baur

Ernst Eyrich übernimmt Amt von Albrecht Schmieg

Personalabbau durch die Evangelische Landeskirche erfordert Wechsel in der Klinikseelsorge in Dietenbronn

Von Bernd Baur

SCHWENDI - Personeller Wechsel bei der evangelischen Seelsorge an der Fachklinik für Neurologie in Dietenbronn: Nach sechseinhalb Jahren als Klinikseelsorger hat sich Pfarrer Albrecht Schmieg bei einem Gottesdienst am Freitag aus diesem Amt verabschiedet. „Dieser Abschied fällt mir schwer. Ich habe innerlich geweint, weil mein Herz hängt an den Menschen in diesem Haus“, betonte Pfarrer Schmieg.

Durch den Abbau von Pfarrstellen im Kirchenbezirk Biberach durch die Evangelische Landeskirche wurden Pfarrer Schmieg neue Aufgaben in Biberach anvertraut. Den seelsorgerischen Dienst in der Dietenbronner Klinik übernimmt der Wainer Pfarrer Ernst Eyrich. „Der alte kommt zurück“, sagte Pfarrer Eyrich und deutete damit an, dass er bereits von 1985 bis 2006 als Klinikseelsorger tätig war.

Bei Pfarrer Schmieg entfielen 25 Prozent seiner Pfarrstelle auf die Klinikseelsorge, einen Tag pro Woche war er in Dietenbronn. „ Ich kann allerdings nicht so präsent sein wie du“, sagte Pfarrer Eyrich an die Adresse seines Vorgängers. Auch deshalb sei dieser Wechsel einschneidend für alle Beteiligten – die Patienten, die Wainer Kirchengemeinde und für ihn selber, der die Klinikseelsorge zusätzlich übernimmt. Pfarrer Eyrich verhehlte nicht, was er von der Entscheidung der Landeskirche hält: „Was verordnet wurde, tut weh. Dieser Schnitt ist nicht der richtige Schritt.“ Umso mehr dankte er Pfarrer Schmieg, der sich mit seiner ruhigen Art eingebracht habe, für seine Arbeit.

Dass diese gerade in solch einer Klinik von besonderer Wichtigkeit ist, unterstrich Pfarrer Schmieg in seiner Predigt. Menschen mit neurologischen Krankheiten und schweren Diagnosen „brauchen andere Menschen zum Reden“, sagte er. Denn die Krankheit führe oftmals zur Vereinzelung, sie wirke wie Beton: schwer, hart, undurchdringlich. Deshalb brauche es Menschen, die sagen: „Du gehörst dazu, jetzt erst recht“. Ausdrücklich würdigte Pfarrer Schmieg in diesem Zusammenhang auch die ehrenamtlichen Helfer im ökumenischen Besuchskreis der Klinik, „die sich Zeit nehmen für die Patienten“.

Kranke besuchen, zuhören und trösten: An diesen Auftrag, den wir als Christen haben, erinnerte Dekan Hellger Koepff. Pfarrer Schmieg habe sich in diesen Dienst gestellt, wofür ihm der Dank gebühre. Nach der Verabschiedung von Pfarrer Schmieg als Klinikseelsorger setzte der Dekan Pfarrer Eyrich in dieses Amt ein und segnete ihn. Kooperativ und unkompliziert habe Pfarrer Eyrich gesagt, „das übernehme ich“. Aber auch Dekan Koepff erinnerte an den zusätzlichen Arbeitsaufwand, den Pfarrer Eyrich nun hat: „Wenn er an der Klinik ist, kann er nicht in Wain und Schwendi sein.“

Viel Dank zum Abschied

Nach dem Gottesdienst, den die Rottumtaler Alphornbläser sowie der Flötenkreis und der Posaunenchor aus Wain mitgestalteten, wurde Pfarrer Schmieg mit Dankesworten und Geschenken verabschiedet, gleichzeitig auch seinem Nachfolger alles Gute für dessen Arbeit gewünscht. Dr. Michael Sabolek (Leitender Oberarzt der Dietenbronner Klinik), Klinikseelsorger Pfarrer Martin Ziellenbach und Gemeindereferentin Elfi Weiß (Katholische Kirchengemeinde Schwendi), Gabi Mutter (ökumenischer Besuchskreis) und Schwendis Bürgermeister Günther Karremann sprachen Grußworte. Letzterer überreichte Pfarrer Eyrich zusätzlich einen Scheck in Höhe von 500 Euro. Das Geld soll für die Restaurierung einer religiösen Holzfigur (Verkündigungsengel Gabriel mit Maria) verwendet werden. Diese wird in der Klinik aufgestellt.

Als evangelischer Klinikseelsorger in Dietenbronn wurde Pfarrer Albrecht Schmieg (links) verabschiedet. Sein Nachfolger ist Pfarrer Ernst Eyrich, der diese Aufgabe bereits vorher mehr als 20 Jahre lang wahrgenommen hatte. SZ-Foto: Bernd Baur

„Dieser Schnitt ist nicht der richtige Schritt.“
Pfarrer Ernst Eyrich über die Personalentscheidung der Evangelischen Landeskirche und ihre Folgen für die Klinikseelsorge in Dietenbronn


© Schwäbische Zeitung - 08.12.2012

Karin Burgmaier-Laengerer (links), Leiterin der Familien-Bildungsstätte Biberach und Hedwig Häderer, die neue wellcome-Koordinatorin für den Landkreis Biberach. Foto: wellcome

Karin Burgmaier-Laengerer (links), Leiterin der Familien-Bildungsstätte Biberach und Hedwig Häderer, die neue wellcome-Koordinatorin für den Landkreis Biberach. Foto: wellcome

Karin Burgmaier-Laengerer (links), Leiterin der Familien-Bildungsstätte Biberach und Hedwig Häderer, die neue wellcome-Koordinatorin für den Landkreis Biberach. Foto: wellcome

Hedwig Häderer ist neue „wellcome“-Koordinatorin

Projekt unterstützt Familien nach der Geburt des Kindes

Landkreis Biberach (sz) - Hedwig Häderer ist neue Koordinatorin des kreisweiten Projekts „wellcome“ und damit Nachfolgerin von Andrea Kattanek. Häderer ist organisatorisch an den Projektträger, die Familienbildungsstätte der Evangelischen Kirche, angebunden, und sowohl für interessierte Familien als auch für neue interessierte Ehrenamtliche mittwochs von 10.30 bis 12 Uhr unter Telefon 01578/7512312 erreichbar. Zudem können Interessierte außerhalb der Telefonzeit eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen oder eine E-Mail an biberach@wellcome-online.de schicken.

Seit zwei Jahren unterstützt das Projekt „wellcome – Praktische Hilfen nach der Geburt“ Mütter, die keine oder zu wenig Hilfe in den ersten Monaten haben. Die jungen Mütter erhalten – ganz unbürokratisch – Unterstützung durch eine der insgesamt 17 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. Das Ziel von „wellcome“ ist es, zu verhindern, dass sich aus kleinen Krisen durch Überforderung später größere Probleme entwickeln. Die Hilfe kann von allen Familien in Anspruch genommen werden. Sie dauert meist zwischen sechs Wochen und mehreren Monaten. Während dieser Zeit kommt die ehrenamtliche Mitarbeiterin etwa ein bis zwei Mal pro Woche für ein paar Stunden. Die „wellcome“-Mitarbeiterinnen gehen mit dem Geschwisterkind auf den Spielplatz, begleiten die Zwillingsmutter zum Arzt oder stehen den Müttern einfach mit Rat und Tat zur Seite. Während des gesamten „wellcome“-Einsatzes werden die Ehrenamtlichen eng beraten von der „wellcome“-Koordinatorin.

Karin Burgmaier-Laengerer (links), Leiterin der Familien-Bildungsstätte Biberach und Hedwig Häderer, die neue wellcome-Koordinatorin für den Landkreis Biberach. Foto: wellcome

Weitere Information unter www.wellcome-online.de oder www.fbs-biberach.de.


© Schwäbische Zeitung - 07.12.2012

Foto: privat

Foto: privat

Foto: privat

Auch Traditionen haben ein Ende

Stützles Halbe Stompers geben ein letztes Zwickhaus-Konzert

Riedlingen (sz) - Mit Michel Groner's Zither und der Titelmelodie aus dem „Dritten Mann“ wird am Samstag, 8. Dezember, 20 Uhr, ein letztes Mal im Zwick-Haus Oldtime-Jazz auf ungewöhnliche Art erklingen. Stützles Halbe Stompers wird musikalisch berichten, was sie mit einer nächsten CD im Jahre 2013 vor hat, die dem charmanten amerikanischen Musiker und Komponisten Hoagy Carmichael gewidmet sein wird.

18 Jahre lang spielten die Stützles Halbe Stompers jährlich am zweiten Advent ohne Gage ein Wohltätigkeitskonzert im Johannes-Zwick-Haus, das unterschiedlichen karitativen Zwecken diente. Mit großer Freude investierte die Band während dieser Jahre Zeit, Mühen und nicht zuletzt Geld in dieses vorweihnachtliche Ereignis, das bald zum festen Bestandteil der Adventszeit wurde.

Und die Fans kamen zuhauf: aus München, aus Stuttgart, aus Frankfurt, selbst Gäste aus Frankreich und Amerika genossen die Musik ...

Im Jahr 2010 reduzierten die Flohmarkt-Veranstalter RGW und HGR die Stützles-Gage jedoch so, dass dies für die Band unannehmbar war. Seither findet der Riedlinger Flohmarkt ohne Stützles Halbe Stompers statt. Dieser Umsatz-Rückgang bei gleichzeitig massiv gestiegenen Unkosten zwang die Band zu der Erkenntnis, dass das jährliche Benefiz-Konzert für die Musiker nicht mehr bezahlbar war. So kündigten 2010 denn auch die Stützles im Zwickhaus ihr letztes Benefiz-Konzert an.

Sie rechneten dabei aber nicht mit einem so großen Protest der Fans. Unter denen war auch Kirchenpfleger Gerhard Reichelt. Ihm gelang es in der Folge, Sponsoren zu finden und auf diese Weise wenigstens die Unkosten der Band zu decken. Ziel war, die Konzertreihe bis zum 20. Jahr vollzumachen. Dieses Ziel ist nun dank dieser großartigen Hilfe erreicht.

Damit wird dann aber wohl das unwiderruflich vorüber sein: dass die mittlerweile international erfolgreiche Riedlinger Band – seinerzeit „die Buben“ von Hedi und Alfons Stützle, dann Ehrenbürger von New Orleans – am Ort ihrer Entstehung für ihre Freunde spielt.

Die Stützles Halbe Stompers spielen am Samstag, 8. Dezember ein letztes Mal im Zwick-Haus Foto: privat

Der Eintritt beträgt sieben, ermäßigt vier Euro. Es wird bewirtet.


© Schwäbische Zeitung - 07.12.2012

Senioren erleben kurzweilige Stunden


Altennachmittag der Wainer Kirchengemeindebietet ein vielfältiges Programm

Wain (sz) - Der Altennachmittag fand am vergangenen Sonntag traditionsgemäß im Wainer Gemeindehaus statt. Etwa 60 Senioren der Wainer Kirchengemeinde ließen sich von den engagierten Konfirmanden mit Kaffee und Kuchen verwöhnen, während sie dem abwechslungsreich gestalteten Programm lauschten.

Wie in jedem Jahr nahm sich der Bürgermeister der Gemeinde Wain, Christian Schlenk, den gesamten Nachmittag über Zeit. Er bereicherte das Treffen mit einer kurzweiligen Rede, in der er auf die kommunalpolitische Lage in Wain einging und aus einem Buch von Fritz Held vorlas. Fritz Held, ein gebürtiger Ulmer, war viele Jahre lang in Argentinien und anderen lateinamerikanischen Ländern als Missionar und Pfarrer tätig. Über diese Jahre hat er mehrere kurzweilige Bücher verfasst. Zum Abschluss las der Bürgermeister ein paar amüsante Gedichte in der schwäbischen Mundart vor.

Besonders gelungen war der Beitrag von Gerhard Schoch. Dieser hat, wie in jedem Jahr, einen Beitrag auf schwäbisch vorbereitet. Dieses Jahr verlas er eine humorvolle Geschichte von Sebastian Blau.

Auch für die musikalische Gestaltung war bestens gesorgt. Die Flötenkinder der Kirchengemeinde haben unter der Leitung von Renate Unterweger verschiedene Stücke, mal einstimmig und mal bis zu dreistimmig, vorgespielt. In ihrer mehr als 20-minütigen Darbietung spielten sie altbekannte und moderne klassische Winter- und Adventslieder.

Altbekannte Adventslieder

Im Anschluss gab es die Gelegenheit, altbekannte Adventslieder selber zu singen. Begleitet wurden die Senioren vom Posaunenchor Wain unter Leitung von Markus Schließer. Obwohl Liederbücher ausgelegt waren, wurden diese fast nicht gebraucht, da die Anwesenden die Texte fast vollständig auswendig konnten.

Zum Abschluss des zweieinhalbstündigen Programms zeigte Pfarrer Ernst Eyrich ein paar Dias über den „Schottenaltar“. Der Flügelaltar der altgotischen Liebfrauenkirche in Schotten, Hessen, zählt zu den bedeutendsten gemalten Altären in Deutschland. „Irgendwie ganz andere Bilder“ nannte Pfarrer Eyrich die Bilderserie. Der Altar erzählt die Geschichte von Joachim und Anna, den Eltern Marias, der Mutter von Jesus. Somit erzählt der Altar die Adventsgeschichte auf eine ganz andere Weise als wir das traditionell tun.

© Schwäbische Zeitung - 05.12.2012

Leserbrief


Fehlentscheidung zurücknehmen

Andrea Gerstl hat in der vergangenen Woche einen Leserbrief geschrieben, der meiner Beobachtung nach der Meinung eines großen Teils der evangelischen Gesamtkirchengemeinde von Biberach und Umgebung entspricht. Es handelt sich um die völlig unverständliche Reduzierung der Pfarrstelle Schmogro in der Friedenskirche, die mit Sicherheit eine der bestfunktionierenden Teilgemeinden in Biberach ist.

Wenn schon die Zahl der Geistlichen reduziert werden muss, was ohnehin nicht recht verständlich ist, dann schickt man doch nicht die Leute von Biberach weg, welche die vollsten Gotteshäuser haben, die von Ideen sprudeln, von der Arbeit mit der Jugend bis zu den Senioren, die über den engeren Rahmen der christlichen Gemeinde hinaus Kontakte herstellen zu den Moslemfrauen, die an Pfingsten den Gottesdienst im Grünen ins Leben gerufen haben, der auch von vielen katholischen Mitchristen besucht wird.

Man könnte diese Reihe von erfolgreichem Dienst an der örtlichen Kirche fortsetzen. Frau Gerstl hat ihre Erfahrungen mit der Kirche in Amerika eingebracht, wo die Gemeinden keinen öffentlich rechtlichen Status genießen und keine Kirchensteuern kassieren dürfen. Sie leben dort von Beiträgen und Spenden und könnten es sich nie leisten, ihre besten Pfarrer wegzuschicken.

Viele Protestanten in Biberach erwarten sehr dringend, dass die Fehlentscheidung im Falle Schmogro alsbald zurückgenommen wird.

Fritz Kolesch sen., Biberach

© Schwäbische Zeitung - 04.12.2012

Leserbrief


Pfarrstelle ist mehr als Haushaltsposten

Zum Artikel über den Wegfall von Pfarrstellen im Kirchenbezirk (SZ vom 26. November) erreichte uns folgender Leserbrief:

Auch die Evangelische Kirche muss langfristig planen und die Pfarrerstellen der zu erwartenden Entwicklung anpassen, finanziell und personell. Das ist notwendig und unbestritten. So muss man wohl auch die Streichung von 0,75 Stellen bis 2018 bei den Biberacher Kirchengemeinden sehen und sich darauf einrichten.

Werfen wir einen Blick auf die freie Wirtschaft. Verhält sich ein Betrieb mitarbeiterkonform, so werden für eine Umschichtung zunächst jedoch interne Möglichkeiten vor Ort gesucht. Dabei stehen Neubesetzungen mit Rücksicht auf die bisherigen Mitarbeiter an letzter Stelle. Deshalb, finde ich, muss sich ganz besonders die Kirche die Frage nach dem Wie einer Einsparung gefallen lassen.

Wenn ich mich recht erinnere, war die bisherige Absicht, die Gemeinden Heiliggeist- und Stadtpfarrkirche mittelfristig zusammenzuführen. Nun soll die frei werdende Pfarrstelle der Heiliggeistkirche zunächst mit 100 Prozent neu besetzt werden. Zum Vergleich: die Friedenskirchengemeinde hätte mit ebenfalls zirka 3000 Gemeindemitgliedern auch eine 100-Prozent-Stelle. Es muss wohl akzeptiert werden, dass eine 50-Prozent-Stelle ganz wegfallen soll. Für eine Neubesetzung an anderer Stelle fehlt mir jedes Verständnis, solange nicht alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Ich meine, es gibt im Kirchenbezirk mehrere Aufgaben, um die wegfallende 50-Prozent-Stelle zu kompensieren und damit die bewährten und gewachsenen Strukturen in der Friedenskirche zu erhalten.

Besonders nachdenklich macht mich die Aussage von Herrn Dekan Koepff: „Die Betroffenen sind ja bei der Evangelischen Landeskirche angestellt, sie verlieren nicht ihre Beschäftigung wie bei Schlecker.“ Nein, eine Pfarrerstelle ist viel mehr als ein Posten im Haushaltsplan. Am Beispiel Friedenskirche kann man sehen, wie viele Aktivitäten für die Menschen auf- und ausgebaut wurden, für die eigene Gemeinde, aber auch für die Gesamtkirchengemeinde. Neue Ideen umzusetzen (ich denke nur an den Christlich-Muslimischen Dialog) erfordert viel Idealismus und Kraft.

Ich appelliere an die Verantwortlichen, die gewachsenen Strukturen und Werte nicht zu zerstören. Die Gemeindemitglieder nicht nur der Friedenskirche werden es Ihnen danken.

Jörg Braun, Biberach 

© Schwäbische Zeitung - 01.12.2012

Leserbrief


Totensonntag für die Friedenskirche?

Zu unserem Bericht über den Wegfall von Pfarrstellen im Kirchenbezirk Biberach (SZ vom 26. November) erreichte uns folgender Leserbrief:

Pfarrstellen sollen wegen demografischem Wandel gekürzt werden und erschrecken die Gemeinden. Pfarrer Ernst Eyrich hat recht, dass dies eine Fehlentscheidung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg sowie der Synode des evangelischen Bezirks in Biberach ist.

Was für ein Pessimismus, wenn die Landeskirche in den nächsten 30 Jahren mit 30 Prozent weniger Christen rechnet. Kein Wunder bei solch einer Politik! Könnte die Landeskirche nicht Veränderungen anstreben, die die Menschen wieder zum Christentum hinführen?

Zuerst war die Bonhoefferkirche (sehr aktive Gemeinde!) mit Sparmaßnahmen dran, deren Gebäude finanziell problematisch sind und dies durch die Zieglerschen hätte ausgeglichen werden sollen (was nun durchgefallen ist). Wie sieht da jetzt die Zukunft aus?

Nun ist die Friedenskirche dran, wo eine halbe Pfarrstelle eingespart werden soll. Das Ehepaar Schmogro führt diese evangelische Kirche, die zukunftsorientiert ist. Welche Bedeutung hat die Arbeit der Friedenskirche für die Stadt, wenn hier Integrationsarbeit getan wird? Und vor allem eine lebendige Arbeit mit der Jugend? Der diesjährige Konfirmandengottesdienst hat mir überzeugend klar gemacht, dass hier junge Christen ausgebildet werden, die ihren Glauben in die Zukunft mitnehmen werden. Müssen wir dafür nicht dankbar sein? Vielleicht entsteht hier ein Demografiewandel?

Das Pfarrer-Ehepaar Schmogro hält Predigten, die den Menschen etwas für den Alltag mitgeben und man sich deshalb auf ihre Predigten am Sonntag freut. Müssen wir nicht froh sein, dass wir in der heutigen Zeit Pfarrer haben , die die Menschen erreichen, die es verstehen, das Evangelium so zu vermitteln, dass man davon für das tägliche Leben etwas mitnimmt und Kraft für das Leben schöpft?

Auch Katholiken sieht man in der Friedenskirche. Wollen wir nicht die Ökumene und gemeinsam im Glauben stark werden? Eine Kirche muss leben und sie lebt in der Friedenskirche. Warum will und muss man gerade da sparen?

Ich habe lange in Amerika gelebt und aktive Gemeinde erfahren. Beim Wegfall eines guten Pfarrers reduzierte sich die Mitgliedschaft um die Hälfte. Wollen wir das?

Andrea Gerstl, Biberach und Los Alamos/USA

© Schwäbische Zeitung - 01.12.2012

Kirchliche Kindergärten bei Ferienbetreuung nun dabei


2013 wird in den Sommerferien an vier Wochen eine Betreuung angeboten

Riedlingen (sz) – Die Betreuung in den Sommerferien für Kinder bis zur 2. Klasse wird im kommenden Jahr in Riedlingen verändert. Künftig werden die kirchlichen Kindergärten in die Betreuung mit einbezogen. Damit können vier der sechs Wochen abgedeckt werden. Geschlossen bleiben alle Kindergärten im Zeitraum von 5. August bis 16. August (2. und 3. Ferienwoche) In dieser Zeit wird keine Betreuung angeboten.

In der ersten Ferienwoche haben alle Kindergärten noch ganz regulär geöffnet. Die 2. und 3. Ferienwoche sind nicht abgedeckt. In der 4. Ferienwoche vom 19. August bis zum 23. August können die Kinder, die zur Betreuung angemeldet werden, im evangelischen oder katholischen Kindergarten betreut werden. Je Kindergarten ist Platz für rund zehn Kinder. Diejenigen, die Mittagstisch benötigen, können dies im katholischen Kindergarten St. Maria in Anspruch nehmen. Die Betreuungszeiten sind an die Öffnungszeiten des Kindergartens gekoppelt.

In den verbleibenden zwei Ferienwochen, vom 26. bis zum 30. August würden die städtischen Kindergärten die Ferienbetreuung abdecken und auch Mittagstisch anbieten.

Die Betreuungskosten liegen bei 25 Euro in der Woche für die Ganztagsbetreuung und bei 17,50 Euro bei einem halben Tag. Wer für sein Kind noch ein Mittagessen benötigt, muss dafür pro Tag 3,50 Euro rechnen.

Der Kultur- und Sozialausschuss hat diese Regelung einstimmig gebilligt.

© Schwäbische Zeitung - 01.12.2012

Foto: privat

Foto: privat

Foto: privat

Evangelische Kirche lädt zum Adventsbasar

Riedlingen (sz) - Die evangelische Kirche bietet heute Abend ab 18 Uhr im Gerhard-Berne-Haus eine Einstimmung für Erwachsene und Kinder als „Adventsbegrüßung“ an. Sie wird an jedem der vier Adventssamstage fortgesetzt. Im Familiengottesdienst am Sonntag um 9.30 Uhr in der Christuskirche Riedlingen bringen die Kinder und Erzieherinnen des Kindergartens die „Sterne des Advent“ zum leuchten. Wie in den letzten Jahren auch lädt der Frauenkreis herzlich ein ins Johannes-Zwick-Haus zum „Adventsbasar“ ab 10.30 Uhr. Adventsgestecke, Gebäck, Handarbeiten und so manches, was die Tage des Advent schmückt, sind angeboten. Der Erlös soll der Kinder- und Jugendförderung des Ökumenischen Freundeskreises zugute kommen. Am Nachmittag wird dann der Saal geöffnet für die Feier des „Seniorenadvent“, zu der alle Gemeindeglieder ab 70 Jahren – auch mit Ehepartnern – herzlich willkommen sind. 


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